Science March Germany

 

Unterstützer/innen in der “Zentrale” gesucht!

March for Science Germany vergrößert das Kernteam

Sie finden den March for Science gut und würden gerne ehrenamtlich Ihre Kenntnisse und Ihr Wissen einbringen? Fabelhaft! Wir suchen aktuell erfahrene Personen für folgende Bereiche:

  • Kommunikation und Social Media
  • Website
  • Pressearbeit

Melden Sie sich bei Interesse per Email unter sciencemarchgermany@gmail.com unter Angabe Ihrer Motivation und Ihrer bisherigen Erfahrungen – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

   

Save the date: Der “March for Science 2018” findet am 14.4. statt

Weltweites Event – und mehr als nur eine Großdemo

2017 standen vor allem die Demonstrationen im Vordergrund. 2018 wird der March for Science deutlich facettenreicher. Stärker noch als bisher soll zum einen der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft im Vordergrund stehen, zum anderen wird das Wissenschaftssystem auch selbstkritisch nach innen blicken. Wer Lust hat, sich dabei einzubringen, in einschlägigen oder thematisch verwandten Initiativen unterwegs ist oder sonstige Ideen hat, kann sich gerne unter sciencemarchgermany@gmail.com bei uns melden!

 

Der „March for Science“ geht auch 2018 wieder auf die Straße

Vereinsgründung und Treffen der deutschen „Marches“ in Frankfurt am Main eröffnen Handlungsfelder

Am 22. April dieses Jahres hatten weltweit beim „March for Science“ über 1,3 Millionen Menschen für die Freiheit der Wissenschaft demonstriert. Auch in Deutschland fanden in 22 Städten Demonstrationen mit insgesamt über 37.000 Teilnehmern statt.

Sechs Monate danach trafen sich nun Vertreter zahlreicher deutscher „Marches“ in Frankfurt am Main. Sie zogen Bilanz und diskutierten über die Zukunft der Initiative. Am Ende stand fest: Im April 2018 wird der zweite „March for Science“ stattfinden.

„Im vergangenen halben Jahr hat sich viel getan“ berichtet der Sprecher der Initiative, Claus Martin. „Wir haben inzwischen einen gemeinnützigen Verein „March for Science e.V.“ gegründet. Dadurch können wir nun offiziell Spenden entgegennehmen, um so die einzelnen regionalen Veranstaltungen zu finanzieren.“

Vorsitzende des Vereins ist – neben Martin – Dr. Tanja Gabriele Baudson, die sich vor allem um die programmatische Arbeit kümmert. „Der March for Science ist eine Debatte um die zentralen Werte der Wissenschaft, nämlich Wahrheit, nach der sie strebt, und die Freiheit als Voraussetzung dafür. Das haben die Rückmeldungen unserer Teilnehmer und auch die Diskussion in Frankfurt deutlich gezeigt.“, so Baudson. „Wir werden konkrete Projekte entwickeln, um diese beiden Werte zu verteidigen.“

Zwei solcher Projekte sind „e-learning-Angebote für Wissenschaftsinteressierte“ und „Science Cafés“ als Treffpunkte für Wissenschaftler/innen und interessierte Bürger/innen. Hierfür finden bereits konkrete Gespräche mit Kooperationspartnern statt. Eine weitere Arbeitsgruppe plant Projekte zur frühen wissenschaftlichen Bildung. Darüber hinaus soll gemeinsam mit externen Kooperationspartnern die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses, insbesondere die Anreizstrukturen des Wissenschaftssystems und deren Konsequenzen für die Wissenschaft, in den Fokus genommen werden.

„Manche Projekte werden nur an einem einzigen Standort durchgeführt, andere sind überregional konzipiert.“ erläutert Baudson. „Der Wunsch, etwas zu ändern, ist bei allen Fall ungebrochen – und das Engagement der Teams vor Ort ist einfach großartig. Das hat das Treffen deutlich gezeigt.“
(Pressemitteilung vom 22.10.2017; V.i.S.d.P.: Claus Martin)

March for Science: Wie es weitergeht

Beim internationalen “March for Science” sind am 22. April 2017 weltweit Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. In Deutschland fanden 22 Kundgebungen mit insgesamt über 37.000 Teilnehmern statt. Nirgends sonst – abgesehen von den USA – gab es so viele “Marches” wie in Deutschland.

Um unsere Arbeit fortzusetzen, haben wir uns inzwischen die Rechtsform eines eingetragenen Vereins gegeben. Als gemeinnützige Körperschaft werden wir dadurch die Möglichkeit haben, Spenden sowie die Unterstützung anderer gemeinnütziger Körperschaften entgegenzunehmen.

Obwohl wir “March” heißen, wird die Veranstaltung von Demonstrationen bei unserer weiteren Arbeit voraussichtlich eine eher kleine Rolle spielen. Vielmehr wollen wir uns auf konkrete Projekte konzentrieren, die unser Anliegen unterstützen. Im Zentrum stehen dabei Freiheit und Wahrheit als die beiden zentralen Werte der Wissenschaft.

Wissenschaft bedarf der Freiheit, um ihrer vornehmsten Aufgabe, dem Streben nach Wahrheit, gerecht werden zu können. Die Frage nach der Einschränkung dieser Freiheit stellt sich nicht erst bei der buchstäblichen Unterdrückung und Behinderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie wir sie aktuell etwa in Ungarn, der Türkei und anderen Ländern sehen müssen. Sie betrifft ebenso die Rahmenbedingungen wissenschaftlichen Arbeitens und die Anreizstrukturen innerhalb des Systems Wissenschaft hierzulande.

Wir werden daher in Zukunft Projekte initiieren, unterstützen oder selbst durchführen, deren Ziel es ist, die Werte Freiheit und Wahrheit zu fördern und Entwicklungen entgegen zu wirken, die diese Werte bedrohen oder einschränken. Aus den Rückmeldungen nach dem 22.4. haben sich insbesondere drei Themen- und Handlungsfelder herauskristallisiert:

  1. Wissenschaft und Gesellschaft
  2. Wissenschaft und Bildung
  3. Wissenschaft und Politik.

Wie die Wissenschaft kommuniziert (und wie sie kommuniziert wird), ist entscheidend dafür, ob ein echter Dialog auf diesen drei Gebieten gelingt. Die Wissenschaftskommunikation stellt somit das “Wie” dar, das die drei Themenfelder (“Was”) verbindet. Denn dass sich etwas ändern muss, hat der March for Science deutlich gezeigt.

Alle, denen die deutliche Unterscheidung von gesichertem Wissen und persönlicher Meinung nicht gleichgültig ist, sind eingeladen, sich auch weiterhin an dieser Initiative für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu beteiligen – nicht nur Wissenschaftler/innen! –>

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